Die schönsten Ausflugsziele in Kärnten, die nichts mit wandern zu tun haben

Wie schon bereits erwähnt hat Kärnten einiges zu bieten. Nicht nur für Wanderfreunde sondern auch für weniger begeisterte Wanderer. Da ich ja schon einen Beitrag über Kärntens schönste Wanderwege veröffentlicht habe, möchte ich nun noch einen schreiben, der absolut nichts mit wandern zu tun hat und wo man die schönsten Plätze in Kärnten findet, ohne sich groß anstrengen zu müssen.

Aus 905 Metern Höhe kann man vom Pyramidenkogel aus, der südlich vom Wörthersee in der Gemeinde Keutschach am See liegt, einen wunderschönen Blick über Kärntens Berg- und Seenlandschaften genießen. Man kann den Aussichtsturm entweder zu Fuß über zahlreiche Treppenstufen erklimmen oder aber man nimmt ganz bequem den Lift, der einen schnell hinauf bringt. Die Eintrittspreise liegen bei Erwachsenen bei 11 Euro, bei Kindern von 6-15 Jahre 5,50 Euro und bei Jugendlichen/Behinderten/Studenten bei 8,00 Euro. Es lohnt sich auf jeden Fall, einmal den weltweit höchsten Holzaussichtsturm zu besuchen und die atemberaubende Aussicht von dort oben zu genießen!

Pyramidenkogel

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mit Aussicht

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Außerdem könnt ihr von Kärnten ganz schnell einen Tagesausflug in die slowenische Hauptstadt Ljubljana machen. Von Villach aus seit ihr mit dem Auto in einer Stunde und 10 Minuten wenn ihr gut durch kommt in Ljubljana. Diese Stadt hat mich sofort begeistert und ich würde jederzeit wieder dorthin fahren, auch mal für mehrere Tage. Was ihr euch in der Hauptstadt meiner Meinung nach nicht entgehen lassen dürft ist die Burg von Ljubljana. Die Standseilbahn bringt euch auch hier wieder bequem nach oben und von dem Turm der Burg aus könnt ihr einen wunderbaren Blick auf die Stadt genießen. Der Eintritt zum Turm kostet allerdings nochmal extra, wie viel genau kann ich euch leider nicht mehr sagen ich glaube aber es kostete so um die 5 Euro pro Person. Für diese Angabe gebe ich euch aber keine Gewähr, kann auch mehr gewesen sein.

Burg Ljubljana mit Aussicht auf die Stadt

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Wenn ihr gerne shoppen geht kann ich euch empfehlen nach Villach oder Klagenfurt zu fahren. In Klagenfurt kann man meiner Meinung nach noch besser shoppen gehen als in Villach, wobei mir Klagenfurt an sich aber nicht so gut gefällt. Da ist Villach gemütlicher. Und parkt in Klagenfurt nicht in der Tiefgarage am Lindwurm. Den Fehler haben wir damals gemacht und wurden so, obwohl wir nur zwei einhalb Stunden in der Stadt waren allein schon durch das parken 15 Euro los.

Villach Innenstadt

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Auch sehenswert sind die nahe gelegenen Seen wie der Millstätter See und der Ossiacher See. Dort kann man einfach mal die Seele baumeln lassen.

Ossiacher See

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Millstätter See

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Auch schön ist ein Ausflug zur Burgruine Landskron, wo ihr euch eine Greifvogelshow anschauen könnt. Der Eintritt kostet dort für Erwachsene 25 Euro und Kinder dürfen für 17 Euro mit rein.

Burgruine Landskron

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Mein letzter Tipp führt euch zum Kloster Wernberg. Ich finde das Kloster hat einfach was und ist einen Besuch wert. Im Kloster gibt es einen Klosterladen, wo ihr hochwertige Lebensmittel aus der Region kaufen könnt. Auch selbstgebackenes Brot aus der Klosterbackstube kann man dort kaufen.

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So das waren meine Tipps für die schönsten Ausflugsziele in Kärnten und Umgebung ( 😉 ) die nichts mit wandern zu tun haben. Ich hoffe euch hat mein Beitrag gefallen und vielleicht habt ihr ja noch den ein oder anderen Tipp für mich, den ich noch nicht kenne?! =)

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Die schönsten Wanderwege in Kärnten

Wenn man will, dann kann man sich in Kärnten kaputt wandern, denn es gibt unzählige, wunderschöne Wanderwege, egal ob auf einem Berg oder im Tal. Ein paar davon möchte ich euch nun vorstellen und zwar die, die für mich bisher am schönsten waren.

Beginnen möchte ich mit einer Wanderung, die ich so zuvor noch nie erlebt habe. Mit der Petzen-Kabinenbahn geht es auf 1708 Meter Seehöhe. Von dort aus habt ihr schon einen genialen Blick auf das Jauntal, die Berge und die Seen in der näheren Umgebung. Ich empfehle euch allerdings, nicht nur auf den Petzen zu fahren, um nur die schöne Aussicht zu genießen. Nein, viel mehr solltet ihr es in Kauf nehmen, euch ein bisschen anzustrengen und auf den 2012 Meter hohen Kniepssattel zu wandern. Das Panorama von dort ist grandiös und auf dem Weg zum Kniepssattel kommt ihr an einer alten Burgruine vorbei, was ich, als Burgenliebhaberin fast genau so toll fand wie die Aussicht von 2012 Metern Höhe. Wenn ihr oben auf dem Kniepssattel angekommen seit, könnt ihr sogar auf die slowenischen Berge schauen, da die Grenze von Österreich und Slowenien nicht weit vom Kniepssattel entfernt ist. Allerdings ist die Tour nichts für Menschen, die Höhenangst haben und schnell Schwindelattacken in höheren Lagen bekommen, da es auf dem Weg zum Kniepssattel relativ schmale Wege hoch geht und es rechts daneben in die Tiefe geht

Ankunft auf 1708 Metern Seehöhe auf dem Petzen.

Der Weg hinauf zum Kniepssattel

 

Ankunft auf dem Kniepssattel auf 2012 Metern Höhe

 

Meine zweite, schönste Wanderung führt euch auf den 2142 Meter hohen Goldeck, einem Berg der Latschurgruppe in den Gailtaler Alpen, südwestlich von Spittal an der Drau. Die Goldeck Bergbahn bringt euch bequem hinauf und von der Bergstation aus ist es nicht mehr weit bis zum Gipfelkreuz. Wir sind allerdings nicht nur bis zu diesem Kreuz gelaufen, sondern noch weiter bis zum Martennock auf 2039 Metern Höhe und von dort aus sind wir einem schmalen Weg bis hin zur Goldeckhütte gefolgt, wo wir uns mit einer warmen Frittatensuppe aufgewärmt haben, da es an diesem Tag doch etwas frisch gewesen war.

 

Die Bergbahnstation und das Goldeck Gipfelkreuz mit wunderschöner Aussicht

 

Der Weg zum Martennock, das Gipfelkreuz auf dem Martennock und eine Kuh

 

Ja, es kann durchaus auch passieren, dass euch auf eurer Wanderung zum Martennock eine Kuh über den Weg läuft, die erst einen halben Kilometer vor euch über den schmalen Weg lang trottet und euch nicht bemerkt und an der ihr dann auch nicht wirklich vorbei kommt. Es kann auch passieren, dass diese plötzlich umdreht, euch sieht und voller Schreck an euch vorbei rennt und ihr dann nach rechts auf das Grün springen und ausweischen müsst und das ihr dann genau so von dieser Kuh angeschaut werdet wie auf dem Bild als wöllte sie sagen „Was machst du denn auf einmal hier?“.

 

Der Wanderweg zur Goldeckhütte mit Bergpanorama, außerdem die Goldeckhütte mit Speisekarte

 

Eine weitere, schöne Wanderung führt euch auf den Dobratsch, einem 2166 Meter hohen Berg, der sich westlich von Villach befindet. Ihr könnt einen Teil mit dem Auto hoch fahren bis zum Parkplatz Rosstratte. Von dort aus könnt ihr entweder über den Fahrweg oder über den Jägersteig zum Gipfel gelangen. Ich empfehle euch allerdings den Jägersteig, jedoch solltet ihr für diesen relativ trittsicher sein. Wenn ihr auf dem Dobratsch angekommen seit, könnt ihr die windische und die deutsche Kirche bzw Kapelle besichtigen und dem Ludwig-Walter-Haus einen Besuch abstatten. Leider ist das Gipfelhaus nicht mehr so schön alt und urig, wie es früher einmal war und was ich unter uns gesagt viel schöner finde, als so neumodische Bauten auf den Bergen. Ich finde, auf Berge gehören einfach diese schönen, urigen, alten Berghütten und nicht so neumodische Dinger wie das Ludwig-Walter-Haus, dass 2010 fertig gestellt wurde.

 

Die vierte, meiner Wanderempfehlungen geht zur hohen Gloriette, einem Aussichtspunkt am Wörthersee oberhalb von Pörtschach. Von der Schiffsanlegestelle „Landspitz“ gelangt man entlang der Blumenpromenade in einem 30-minütigen Fußmarsch durch den Ort und dann leicht ansteigend zur hohen Gloriette. Auf dem Rückweg kommt man an der Ruine Leonstein vorbei, die aber meiner Meinung nach nichts besonderes ist.

 

Die hohe Gloriette mit Blick auf den Wörthersee und die umliegenden Berge sowie die Burgruine Leonstein

 

Auch schön ist es, einfach mit der Gerlitzen Kanzelbahn, die nördlich des Ortes Annenheim am Ossiacher See liegt, auf den 1199 Meter hohen Gerlitzen zu fahren und von oben den Paraglidern zuzusehen, wie sie langsam ins Tal hinunter gleiten. Wenn man dann genug vom zuschauen hat, kann man einfach bis zur mittleren Talstation laufen. Es lohnt sich, denn es ist ein sehr schöner Weg dort runter. Auf dem Weg hinunter zur Talstation könnt ihr dann noch der Kammerhütte einen Besuch abstatten und die Aussicht mit einem leckeren Kaiserschmaarn genießen.

 

Ebenfalls solltet ihr euch eine Fahrt mit der Kreuzeckbahn, einer Standseilbahn in Kolbnitz im Mölltal nicht entgehen lassen. Diese bringt euch auf 1211 Meter hoch. Von dort aus könnt ihr einige Wanderungen beginnen. Ich empfehle euch jedoch die Wanderung zur Poldi Hütte, nicht nur wegen der tollen Aussicht von dort oben, sondern auch weil diese Hütte noch ihr altes, uriges Flair hat.

Die Kreuzeckbahn mit Poldi Hütte

 

 

Mein letzter Tipp für die schönsten Wanderwege in Kärnten (wir wollen es ja auch nicht übertreiben) führt zum Kaninger Mühlenweg. Dieser ist ca. 3,5 Kilometer lang und einfach nur lohnenswert, nicht nur wegen den leckeren Plätzchen, die man in einer der Mühlen kaufen kann, allerdings nicht zu jeder Jahreszeit, sondern auch weil man viel durch die Schautafeln an Informationen über die Mühlen und den Bach, den Wald und die Holznutzung, über die Tiere im Wald sowie über bäuerliches Handwerk mitnehmen kann.

 

Impressionen vom Kaninger Mühlenweg

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Gran Canaria – Die Insel des ewigen Frühlings

Wenn ich an Gran Canaria denke, denke ich an Sonne, Meer und Strand. Und genau das gibt es auf Gran Canaria auch reichlich und zwar das ganze Jahr über, weshalb Gran Canaria auch die Insel des ewigen Frühlings genannt wird. Gran Canaria ist die drittgrößte Insel der Kanaren und liegt 210 Kilometer westlich vor der Küste Afrikas (Südmarokko), gehört aber zu Spanien. Gran Canaria hat einiges zu bieten, weshalb ich euch nun meine Gran Canaria Ausflugstipps vorstellen möchte. Wir waren damals eine Woche auf der Insel und haben in Playa del Inglés, an der Südküste Gran Canarias gewohnt.

Mein erster Tipp könnte euch, wenn ihr wollt zum Palmitos Park führen, einem Tierpark mit botanischem Garten. Es ist wunderschön dort und ihr könnt sogar Fotos mit Papageien machen lassen, die euch dann auf den Kopf, die Schulter oder in die Hände gesetzt werden. Das Foto könnt ihr dann am Ende eurer Palmitos Park Tour am Ausgang für ich glaube fünf Euro kaufen. Ich finde, eine schönere Urlaubserinnerung als das gibt es fast gar nicht. =)

Impressionen aus dem Palmitos Park

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Tipp 2: Macht unbedingt eine Wanderung von Playa del Inglés nach Mas Palomas am Meer entlang, vorbei an den berühmten Dünen von Gran Canaria bis hin zum Leuchtturm von Mas Palomas. Es ist soooo schön. Die Wanderung dauert ungefähr 2 Stunden und es war herrlich. Ihr solltet vielleicht nicht gerade in der Mittagshitze los marschieren, so wie wir das gemacht hatten und wenn doch, dann unbedingt genug Wasser zum trinken für unterwegs mitnehmen. Zurück nach Playa del Inglés kann man dann ohne Probleme mit dem Bus fahren.

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Tipp 3: Eine große Inselrundfahrt

In unserem Hotel gab es verschiedene Angebote, um die Insel besser kennenlernen und erkunden zu können. Und da wir auch was von der Insel sehen wollten, beschlossen wir, die große Inselrundfahrt zu buchen. Ich glaube sie hatte damals um die 60 Euro gekostet. Sicher bin ich mir da aber nicht mehr. Jedenfalls kann ich diese euch echt empfehlen. Bei uns wurde die Rundfahrt auch gefilmt und den Film konnte man dann am Ende der Fahrt als DVD kaufen, was ich auch gemacht habe, da es einfach eine coole Urlaubserinnerung ist. Jedenfalls führt euch die Tour an den Bergen Gran Canarias vorbei mit einem kleinen Zwischenstopp in dem kleinen Dörfchen Artenara, wo man die kleine Höhlenkapelle sowie eine echte Höhle besuchen kann, in der noch Menschen wohnen. Danach gehts dann nach Teror, wo ihr dann ein bisschen alleine die Stadt, oder wohl besser das Dörfchen erkunden könnt. Mittags wird auch an einem Restaurant angehalten, wo man ein im Preis mit inbegriffenes Mittagessen bekommt. Wie das Restaurant heißt und wo es war kann ich leider nicht mehr sagen. Das Essen war jetzt nicht so der Burner und leider gab es keine Alternative für Vegetarier zu dem Fisch, weshalb es für mich dann nur Pommes dort zum essen gab. Am Ende der Tour gehts dann vorbei an Las Palmas wieder zurück nach Playa del Inglés.

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Mein letzter Tipp und somit mein Tipp 4 ist ein Spaziergang von Playa del Inglés nach San Augustin. San Augustin ist nicht weit von Playa del Inglés entfernt und wenn man am Meer entlang läuft, ist es wirklich ein wunderschöner Spaziergang dorthin. Kann ich euch nur empfehlen. =)

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Gran Canaria ist auf jeden Fall eine tolle Insel, auf der man viel erleben und entdecken kann. Ich möchte jedenfalls irgendwann nochmal dorthin. Wenn ihr noch weitere Tipps habt, was man auf Gran Canaria sehen sollte, könnt ihr mir das gerne in die Kommentare schreiben. Ich freue mich auf eure Tipps! =)

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Kärnten – Urlaub bei Freunden

„Kärnten – Urlaub bei Freunden.“ – Dieser Satz steht in jedem Kärnten Urlaubskatalog, aber auch im Internet überall und ich muss sagen: Er stimmt sogar! Jedes Mal wenn ich mit meinen Eltern in Kärnten Urlaub mache oder besser gemacht habe, denn mittlerweile fahre ich nicht mehr sooft mit ihnen in den Urlaub, war/ist es wie nach Hause kommen. Die Kärntner empfangen einen immer mit offenen Armen und sind einfach total liebenswerte Menschen. Es ist wirklich, als würde man jedes Jahr altbekannte Freunde wieder treffen. Wir haben mittlerweile unsere Stammpension gefunden, in der wir jedes Jahr übernachten und die ich euch nur wärmstens weiter empfehlen kann. Es ist die Pension Petschnig in Drobollach am Faaker See. Die Familie Petschnig betreibt neben ihrer Ferienpension auch ein kleines Restaurant, die Bienenhütte. Es ist einfach total schön, abends dort zu sitzen, einen Durstlöscher zu trinken, was zu essen und zu reden. Das Essen ist echt lecker und auch nicht zu teuer, aber generell kann man in Kärnten ganz gut essen gehen, ohne gleich viel Geld ausgeben zu müssen. Außerdem hat die Pension Petschnig einen eigenen, kleinen Seeabschnitt oder wie auch immer ich das jetzt am besten nennen soll, wo ihr sehr schön am See liegen und entspannen könnt.

Die Pension Petschnig und die Bienenhütte

 

Von der Pension Petschnig aus habt ihr auch einen wunderbaren Blick auf die Karawanken und auf den Faaker See.

Die Bienenhütte zählt übrigens zu einem meiner Gehimtipps, da ich mir nicht vorstellen kann, dass sooo viele, die zum ersten Mal nach Kärnten kommen, sie kennen. Zu Kärnten werde ich auch noch einige weitere Beiträge veröffentlichen, da ich dort seit meiner Kindheit bis vor vier Jahren fast jedes Jahr mit meinen Eltern immer hingefahren bin und wir uns dort dementsprechend ganz gut auskennen und ich euch noch einige gute Ausflugstipps geben kann. Ich kehre jedenfalls immer wieder gerne nach Kärnten zurück, so auch dieses Jahr nochmal, auch mit meinen Eltern und es war mal wieder eine wunderbare Zeit dort.

Hier kommt schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf die nächsten Beiträge in Form von Bildern aus Kärnten. Ich kann euch wirklich nur empfehlen, dieses wunderschöne Fleckchen Erde, einmal oder besser öfters zu besuchen. Für mich ist Kärnten wie ein zweites zu Hause und es ist einfach immer wieder schön, dorthin zu fahren. Man entdeckt immer etwas neues, denn auch nach Jahrelangen Besuchen kann man noch nicht alles kennen und entdeckt haben. Denn Kärnten ist wahnsinnig vielseitig und nicht nur für Wanderer ein lohnenswertes Urlaubsziel. Für Nichtwanderer gibt es auch ne Menge zu entdecken. Das haben wir in diesem Jahr auch mal wieder festgestellt, aber dazu demnächst mehr im nächsten Beitrag über Kärnten. = )

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Lissabon – Meine Tipps für die portugiesische Hauptstadt

Lissabon ist die Hauptstadt von Portugal und zugleich auch die größte Stadt dieses Landes. Auf den ersten Blick hatte mich Lissabon leider nicht beeindrucken können. Ich war zuerst ein bisschen schockiert von dieser Stadt am Tejo und fragte mich wirklich, wo ich denn hier gelandet sei. Alles schien so hektisch und voll und diese ganzen Hügel, die man hoch und runter laufen musste hatte ich mir bei weitem nicht so steil vorgestellt, als ich mich vor meiner Reise über Lissabon informierte. Allerdings änderte sich meine Meinung über die Stadt, nachdem der erste Tag vorbei gegangen war und wir am nächsten Tag die Stadt genauer erkundeten. Wir waren 7 Tage in Lissabon und haben einen Hardcore Sightseeing Trip hinter uns gebracht, da ich in dieser einen Woche gerne alles mitnehmen wollte was ging. Leider haben wir es nicht mehr geschafft, dass Expo Gelände zu besuchen, aber naja, was soll’s. Man muss sich ja schließlich noch was für den zweiten Besuch aufheben und für mich steht auf jeden Fall fest: Ich werde wieder kommen in die Stadt, die auf sieben Hügeln erbaut wurde und die einfach so unfassbar schön ist!

Aber nun möchte ich endlich zu meinen Tipps für Lissabon kommen:

  1. Tipp: Was ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen solltet, ist ein Ausflug zum Cabo da Roca, dem westlichsten Punkt Europas. Von Lissabon aus kann man ganz einfach mit dem Bus dorthin reisen, allerdings kann es passieren, dass dem ein oder anderem auf der Fahrt ein bisschen schlecht wird, da man dort durch viele Kurven fahren muss und wenn man so einen Busfahrer erwischt, wie wir ihn auf der Hinfahrt hatten und der total ruckig und manchmal auch ein bisschen zu schnell um die Kurven fährt, kann es schon mal schnell passieren, dass jemandem schlecht wird. Ich war nicht die einzige, die, als wir angekommen waren, sich erstmal draußen hinsetzen musste und sich von der Fahrt erholen musste.

 

Tipp 2: Ein Tagesausflug nach Cascais.

Cascais liegt ungefähr 25 Kilometer westlich von Lissabon und dorthin kommt ihr ganz einfach und schnell mit dem Zug. Die Strecke nach Cascais lohnt sich allein schon, weil man während der Fahrt immer wieder einen wunderschönen Blick auf’s Meer genießen kann. In Cascais selbst könnt ihr euch entweder an den kleinen Sandstrand legen und schwimmen gehen, die Stadt erkunden oder euch in eine wunderschöne, kleine Bucht niederlasst, wo ich am liebsten den ganzen Tag geblieben wäre.

Cascais Impressionen

 

Tipp 3: Das Castelo de São Jorge

Wie ich ja bereits in einem anderen Beitrag schon erwähnt habe, liebe ich es, Burgen und Schlösser zu besichtigen und egal wo ich bin, wenn dort eine Burg oder ein Schloss in der Nähe ist, muss ich es besichtigen. So auch das Castelo de São Jorge in Lissabon. Es lohnt sich. In der Burg gibt es einen kleinen Laden, indem ihr ganz tolle Souvenirs kaufen könnt. Ich habe dort ein relativ großes Stück Seife mit Lavendelduft für meine Oma gekauft. Die Seifen sind zwar nicht gerade billig dort aber ich finde es trotzdem lohnenswert ein Stück Seife oder ein anderes Souvenir dort mitzunehmen. Die Seife war zudem noch total hübsch verpackt, was mir nochmal mehr gefallen hatte.

Vom Castelo de São Jorge habt ihr auch einen wunderbaren Blick über die Stadt. Allerdings fand ich es krass, dass die Burg an manchen Stellen nicht ausreichend genug gesichert war. Manchmal war mir schon etwas mulmig zumute, über die Festungsmauern zu laufen, während es links neben mir steil nach unten ging und es nur einen kleinen Zaun gab, über den man ganz leicht auch hätte drüber fallen können. Man hätte nur mal stolpern müssen, oder ausversehen von jemandem geschubst werden müssen und schon hätte man unten auf dem Boden gelegen. Aber zum Glück ist ja nichts passiert. =)

Tipp 4:Das Stadtviertel Belém mit dem Kloster Mosteiro dos Jerónimos, dem Torre de  Belém, dem Padrão dos Descobrimentos und dem Palácio Nacional de Belém

Wenn ihr im Stadtviertel Belém unterwegs seit, solltet ihr euch die oben vier genannten Sehenswürdigkeiten auf gar keinen Fall entgehen lassen. Vor allem das Kloster Mosteiro dos Jerónimos ist lohnenswert, dort solltet ihr allerdings so früh wie möglich sein, da ab Mittag sich schon eine lange Warteschlange bildet und ihr dann auch mal ne halbe Stunde warten müsst, bis ihr endlich an der Kasse steht. Wir waren leider zu spät dort und mussten länger warten, bis wir rein konnten aber das Warten hat sich gelohnt!

Das Kloster  Mosteiro dos Jerónimos

 

Palácio Nacional de Belém

Den Palast fand ich jetzt nicht so toll, weshalb wir ihn auch nicht besichtigt haben. Die Farbe ist zwar toll, aber meiner Meinung nach gibt es bei weitem schönere Paläste als diesen.

 

Das Seefahrerdenkmal Padrão dos Descobrimentos und die Aussicht von oben auf das Stadtviertel Belém

 

Torre de Belém

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Das Torre de Belém haben wir uns nicht mehr von innen angeguckt, da davor eine total lange Warteschlange war, wie man auf dem Bild ja auch erkennen kann und wir noch genug vom warten von der Warteschlange vor dem Kloster hatten. Allerdings habe ich mir fest vorgenommen, das Torre de Belém bei meinem nächsten Lissabon Besuch zu besichtigen.

Ach ja viele sagen auch, dass es in Belém die leckersten Pastéis de Belém (Blätterteigtörtchen mit Pudding gefüllt) gibt. Wir haben sie getestet und ich fand sie allerdings gar nicht so lecker. Kann aber auch daran liegen, dass ich generell nicht so auf Blätterteig stehe. Meiner Reisebegleitung haben sie aber geschmeckt.

Tipp 5: Einer der schönsten Aussichtspunkte in Lissabon ist meiner Meinung nach der Miradouro da Nossa Senhora do Monte. Von hier aus könnt ihr eine wunderschöne Sicht auf das castelo de são jorge, die Ponte 25 de Abril und auf die Stadt genießen. Außerdem gibt es dort eine kleine Kapelle.

 

Tipp 6: Ein Besuch der Cristo Rei Statue in Almada

Fast überall ist sie in Lissabon sichtbar: Die Cristo Rei Statue. Dorthin gelangt ihr erst mit der Fähre und danach geht es mit dem Bus weiter. Ihr könnt bis ganz nach oben mit dem Aufzug fahren und von dort aus Lissabon nochmal von einem ganz anderen Blickwinkel aus betrachten. Nämlich von der gegenüberliegenden Seite.

 

Tipp 7: Einen Ausflug zum Praia do Guincho Strand.

Mein letzter Tipp ist ein Ausflug zum Praia do Guincho, einem Strand der zwischen Cascais und Sintra liegt. Hier könnt ihr den Surfern zusehen, wie sie die Wellen bezwingen. Außerdem habt ihr von hier aus einen tollen Blick auf den Cabo da Roca. Allerdings ist es am Strand ziemlich wndig und der Sand klatscht einem gerne mal ins Gesicht, was etwas nervig sein kann. Aber der Strand war echt wunderschön, wenn nur nicht der Wind gewesen wäre. Zum schwimmen war es leider zu kalt gewesen, obwohl die Sonne schien.Mir wären dort aber auch zu viele Wellen gewesen, weshalb ich, auch wenn es nicht zu kalt gewesen wäre, gar nicht erst ins Wasser gegangen wäre.

 

 

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Mallorca – Trauminsel oder Hassinsel?

Eigentlich hat mich Mallorca nie besonderes interessiert. Warum, kann ich auch nicht wirklich sagen. Ich glaube, es ist einfach nicht meine Insel. Dennoch wollte ich aber trotzdem gerne mal dorthin, allerdings viel mehr wegen dem Cafe Katzenberger, als wegen der Insel. Schon früher habe ich immer gesagt: „Wenn ich mal nach Mallorca fliegen sollte, dann nur wegen dem Cafe Katzenberger“. Ich mag Daniela Katzenberger recht gerne und wollte deshalb wenigstens einmal im Leben gerne mal zu ihrem Cafe. Und dann war es Anfang des Jahres soweit und ich machte mich mit einer Freundin für 5 Tage auf nach Mallorca. Auf Mallorca angekommen, merkte ich schon, dass irgendwas im Busch ist und das ich vermutlich in den nächsten Tagen eine Erkältung bekommen würde. Ich kam auf der Insel an und hatte Halsschmerzen, super oder? Das machte Mallorca für mich nicht gerade sympatischer und am nächsten Tag, eigentlich schneller als ich gedacht hatte, ging es dann auch schon los mit der Erkältung. Schnupfen, husten, weiterhin Halsschmerzen und dieses blöde, ätzende Schlappheitsgefühl, dass einen während der Erkältung oft begleitet, schlichen sich bei mir ein. Trotzdem lies ich mich nicht davon abhalten, unser geplantes Programm auf der Insel durchzuziehen. Wir wohnten in Paguera, einem kleinen Touristenort im südwesten der Insel. Zuerst zog es uns natürlich ans Meer! Dafür, dass wir Anfang des Jahres auf Mallorca waren, war es dafür schon relativ schön warm und wir konnten wunderbar am Wasser sitzen und das Gesicht in die Sonne halten. Zum Glück waren zu dieser Zeit auch noch nicht so viele Touristen auf der Baleareninsel, weshalb wir den Strand fast für uns allein hatten.

Strand von Paguera

In Paguera gibt es viele, kleine Geschäfte in denen man sich ebenfalls die Zeit vertreiben kann, wenn man mal vom Strand genug haben sollte. Wie so oft gibt es zwar in vielen Geschäften immer dasselbe, aber es ist trotzdem mal ganz schön gewesen dort entlang zu flanieren.

Pagueras „Einkaufsstraße“

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Was ich euch in Paguera auch noch sehr empfehlen kann, ist das Schwarzwald Cafe. Dieses kennen bestimmt viele von euch von der Sendung „Goodbye Deutschland“. Wir haben dort leckere Waffeln mit Erdbeeren gegessen und einen Kaffee getrunken, wovon ich leider nichts geschmeckt habe, da ich ja erkältet war, aber meiner Freundin hat’s geschmeckt 😉 Das Personal war auch total nett. Ich würde jederzeit wieder dorthin gehen.

Ganz hinten links ist das Schwarzwald Cafe. Leider habe ich es nicht von nahmen fotografiert.

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Das Cafe liegt direkt am Playa de tora, weshalb ihr von dort einen wunderbaren Blick auf’s Meer und auf den Strand werfen könnt.

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Der schönste Strandabschnitt in Paguera ist aber definitiv der Playa la Romana, welchen ich euch auch sehr empfehlen kann. Dort ist das Wasser glasklar und es ist einfach nur wunderschön dort.

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Was ich euch auch noch empfehlen kann ist ein Tagesausflug in Mallorca’s Insel Hauptstadt Palma. Als wir dort waren, ging es mir aufgrund meiner Erkältung leider recht schlecht, weshalb wir uns nicht so viel angeguckt haben, wie wir es sonst gemacht hätten, wenn ich gesund gewesen wäre, aber es war trotzdem sehr schön. Lauft unbedingt von der Kathedrale von Palma aus am Meer entlang soweit euch eure Füße tragen. Es war richtig schön, dort entlang zu laufen, die frische Meerluft einzuatmen und den Möwen zuzuhören.

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Die Kathedrale von Palma

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Die Kathedrale von Palma dürft ihr euch natürlich auch nicht entgehen lassen, wenn ihr in Palma seit.

Viel mehr haben wir in Palma auch nicht gemacht, als am Meer entlang zu laufen und die Kathedrale zu besichtigen. Aber das hatte mir an diesem Tag dann auch schon gereicht.

An unserem letzten Tag auf Mallorca sind wir noch nach Santa Ponça gefahren, um zu dem Cafe von Daniela Katzenberger zu gehen. Leider hatte das Cafe noch geschlossen, aber immerhin haben wir es mal von außen gesehen.

Das Cafe Katzenberge in Santa Ponça

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Santa Ponça an sich hat mir überhaupt nicht gefallen. Gut, es gab dort einen schönen Park, der mir ganz gut gefallen hat, aber selbst der Strand war für meinen Geschmack nicht besonders schön. Da war ich froh, als wir nach unserem Ausflug nach Santa Ponça wieder in Paguera waren und den restlichen Tag am Strand ausklingen gelassen haben. An sich war der Urlaub auf Mallorca ganz schön, wenn ich nicht so erkältet gewesen wäre. Aber irgendwie, habe ich nicht das Bedürfnis dort nochmal hinreisen zu müssen. Für mich ist Mallorca immer noch nicht attraktiver geworden als vorher schon.

Santa Ponça Strand und Park

Was ist Mallorca für euch? Mögt ihr die Insel oder werdet ihr wie ich, mit der Insel auch nicht so richtig warm? Schreibt es mir in die Kommentare, es würde mich sehr interessieren und über jeden Kommentar freue ich mich auch. =)

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Sylt – Die Königin der Nordsee

Sylt ist mit einer Länge von 99 km² die viertgrößte Insel Deutschlands und hat mich direkt in ihren Bann gezogen. Im Juni war ich das erste Mal auf der größten, nordfriesischen Insel und habe mich sofort in sie verliebt. Und ich bin mir zu 100% sicher, dass ich nicht das erste und das letzte mal auf dieser wunderschönen Insel war.

Ich war drei Tage auf Sylt und gewohnt habe ich mit meinem Freund in einer kleinen Ferienwohnung in Westerland, von der aus wir es nicht weit zum Strand hatten. Gute 10 Minuten mussten wir zu Fuß zurück legen und schon waren wir am Meer. Und am Meer angekommen entdeckten wir auch gleich einen tollen Aussichtspunkt mit Blick über den gesamten Strand von Westerland, den ich euch echt empfehlen kann.

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Wir hatten zum Glück Glück mit dem Wetter und so konnten wir uns einiges von der Insel angucken. Hier kommen meine Top 4 Reisetipps für Sylt.

Tipp 1:

Ein Highlight war für mich definitiv der Kliffweg. In 2-3 Stunden führt dieser von Keitum aus am Wattenmeer vorbei und durch die Braderuper Heide nach Hörnum. Es war zwar relativ anstrengend, da man stellenweise auch durch den Sand laufen musste, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Unterwegs sieht man auch schon von weitem den Hörnumer Leuchtturm, zu dem man ebenfalls noch einen Abstecher machen könnte, was wir allerdings nicht gemacht haben. In Hörnum angekommen haben wir dann den Bus zurück nach Keitum genommen, wo unser Auto schon auf uns wartete.

 

Eindrücke während der Kliffwegwanderung

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Tipp 2: Die Uwe Düne

Ich habe irgendwie so einen Tick und muss meine Urlaubsregion sofern dies möglich ist, immer einmal von oben sehen können. Das verschafft mir meistens immer einen besseren Überblick. Von der 52,5 Meter hohen Uwe Düne aus geht das ganz wunderbar. Nachdem ihr die 110 Treppenstufen zur Düne hoch erklommen habt, werdet ihr mit diesem Ausblick belohnt:

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Ganz in der Nähe der Uwe Düne befindet sich das rote Kliff, welches wir nach der Uwe Düne noch mitgenommen und besichtigt haben. Und damit kommen wir auch zu meinem Tipp 3: Das rote Kliff

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Wer auf Sylt, zumindest im Juni auf der Suche nach eher abgelegenen Orten ist, ist auf dem Sylter Ellenbogen genau richtig. Als mein Freund und ich dort waren, waren dort nur ganz wenige Menschen und wir haben uns einfach in einen Strandkorb gesetzt und die Ruhe genossen, den Wellen zugeschaut und dem Meeresrauschen nachgelauscht. Es war einfach Balsam für die Seele und somit mein Tipp 4 für die Insel Sylt.

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