Paris – Es war Liebe auf den ersten Blick

Jeder kennt sie: Die Stadt der Liebe. Paris ist eine so wundervolle Stadt und auch wenn dort viel Hektik herrscht und ich Hektik eigentlich überhaupt nicht leiden kann, hat mich diese Stadt einfach geflasht. Keine andere Stadt hat mich bisher so beeindruckt wie Paris. Paris ist eine mega Metropole, die den Eindruck erweckt, als würde sie niemals schlafen. Egal zu welcher Uhrzeit man mit der Metro durch die Stadt fährt, die U-bahn ist immer voll. Manchmal mehr, manchmal weniger. Besonders morgens herrscht Hektik in den Metro Stationen. Viele sind auf dem Weg zur Arbeit oder zur Uni oder sonst wohin. Nachmittags und abends ist es zwar nicht viel weniger hektisch, da es immer hunderte von Leuten gibt, die an einem vorbei eilen, jedoch spürt man zu diesen Tageszeiten diese besondere Hektik vom morgen nicht mehr so sehr.  Ich habe so lange auf diesen einen Moment gewartet, den Moment, den Eiffelturm endlich mit eigenen Augen vor mir stehen zu sehen und ihn nicht nur in Filmen oder auf Fotos bewundern zu können. Und dann war er plötzlich da. Dieser Moment auf den ich solange gewartet habe.

Ich stand also endlich vor dem Eiffelturm und kam aus dem staunen nicht mehr heraus. Ich wusste natürlich, wie hoch der Eiffelturm war, nämlich ganze 324 Meter. Aber irgendwie konnte ich mir das vorher nie so richtig vorstellen wie hoch das eigentlich war und war dementsprechend baff als ich dann vor ihm stand.

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Es war einfach beeindruckend. Nachdem ich den ersten Eindruck vom Eiffelturm verarbeitet hatte ging es zu einem Gebäude/Platz genau gegenüber vom Eiffelturm. Ich habe leider keine Ahnung wie der heißt, habe überall nochmal nachgeguckt, aber finde leider nichts. Wenn ihr es eventuell wisst, könnt ihr mir es ja gerne sagen. (:

Vom Eiffelturm aus ging es dann weiter zum Triumphbogen. Natürlich haben wir (meine Begleitung und ich) uns erstmal verlaufen und haben mindestens 3 Menschen nach dem Weg gefragt, die uns freundlicherweise da auch weiterhelfen konnten. Als wir endlich dort ankamen stellten wir uns in der Warteschlange an, die zu meiner Überraschung, nicht besonders lang gewesen ist. Das Gute an Paris ist, dass Leute, die unter 25 und Europäer sind, umsonst in viele Museen und Sehenswürdigkeiten wie den Arc de Triomphe de l’Étoile kommen können. Und so standen wir dann oben auf dem Triumphbogen, haben die Aussicht genossen und mir wurde in diesem Moment zum ersten Mal so richtig bewusst, wie groß und wie wunderschön Paris doch eigentlich ist. Ich glaube auch, dass das der Moment war, in dem ich beschlossen habe, das ich unbedingt nochmal dorthin reisen möchte.

 

Die Champs-Élysées liegt in unmittelbarer Nähe des Triumphbogens, weshalb es sich anbot, dort auch noch etwas entlang zu flanieren. Allerdings fand ich diese noble Einkaufsstraße nicht ganz so sehenswert und finde, dass man sie ruhig weglassen könnte bei seinem Paris Aufenthalt. Leider ging der erste unserer 4 Tage ziemlich schnell zu Ende und wir hatten lange nicht das geschafft, was wir uns eigentlich für diesen ersten Tag vorgenommen hatten, weshalb ich etwas Angst hatte, das wir nicht alles, was wir uns ansehen wollten schaffen, aber diese Angst war völlig unbegründet. Klar, ein paar Sachen haben wir trotzdem nicht geschafft, aber die wichtigsten konnten wir abhaken.

Denn am nächsten Tag ging es weiter. Wir fuhren mit der Metro in die Stadt. Zum Louvre sollte es gehen. Leider haben wir vor unserer Planung nicht auf die Öffnungszeiten geschaut und mussten so bei unserer Ankunft feststellen, das der Louvre dienstags zu hat. Wir ließen uns davon aber nicht die Laune verderben, machten ein paar Fotos und  zogen weiter in den Jardin des Tuileries, ein wunderschöner Park von dem aus man, wenn man ihn geradewegs durchquert direkt zum Place de la Concorde kommt.

 

Nachdem wir den Platz ausgiebig erkundet hatten, beschlossen wir zum Friedhof Père Lachaise zu fahren. Ja, ihr lest richtig. Wir waren auf einem Friedhof in Paris! Dieser Friedhof ist nämlich nicht irgendein Friedhof. Dort liegen viele berühmte Persönlichkeiten begraben sind wie z.B. La Fontaine und Chopin. Wegen letzterem sind wir eigentlich nur dorthin gefahren. Ich selbst spiele auch Klavier und liebe Chopin. Ich bin fasziniert davon, was für Meisterwerke er geschaffen hat und wollte einfach unbedingt einmal zu seinem Grab. Leider war das nicht so einfach zu finden in dem Labyrinth aus Gräbern. Auf der Suche nach seinem Grab haben meine Begleitung und ich uns auch noch im Gräberdschungel verloren. Ich wollte aber die Suche nicht aufgeben und habe alles in Bewegung gesetzt, dieses verdammte (sorry!) Grab zu finden. Irgendwann habe ich einen Mann gefragt, der mir dabei geholfen hat, nach dem Grab zu suchen und am Ende haben wir es Gott sei Dank noch gefunden.

Meine Begleitung habe ich auch wieder gefunden, sie hat zum Glück am Ausgang gewartet und hat mich nicht noch weiter im Gräberlabyrinth gesucht. Jedenfalls war es eine nette Erfahrung, einmal über einen so großen Friedhof zu laufen, mit Gräbern wie man sie sonst noch nie gesehen hat. Wer etwas Gruselfeeling mag, dem kann ich einen Besuch des Friedhofs nur empfehlen.

Danach machten wir uns auf zum Eiffelturm. Leider hatten wir ein kleines Problem mit der Zeit, da wir so viel Zeit damit vertrödelt haben, das Grab zu finden und um 14 Uhr hatten wir eigentlich einen Termin, um mit unserem im Internet bestellten Ticket ohne anstehen auf den Eiffelturm zu fahren und anschließen noch eine Seine-Schifffahrt zu machen. Leider haben wir das nicht mehr rechtzeitig geschafft, was mich echt geärgert hat. Im Nachhinein ist mir auch bewusst geworden, dass man so ein Ticket eigentlich gar nicht braucht. Wir entschlossen uns nämlich, trotzdem auf den Eiffelturm zu gehen bzw. zu fahren. Die Schlange vor dem Turm war auch gar nicht so lang. Wo man allerdings etwas warten musste war vor den Aufzügen, die einen nach oben brachten. Aber das war alles halb so wild. Vielleicht lohnen sich diese Tickets wo man nicht anstehen muss mehr im Sommer, aber im Oktober hätten wir sie uns jedenfalls sparen können. Oben wurden wir dann mit dieser schönen Aussicht belohnt:

Danach ging es dann noch zur Kirche Notre Dame. Leider wurde der Platz von der Polizei geräumt, als wir dort ankamen und die Kirche evakuiert. Wir wissen bis heute nicht, was dort war, da dazu nichts im Internet oder in den Nachrichten kam. Hätten wir wirklich gerne mal gewusst.

Am nächsten Tag sind wir zu Schloss Versailles gefahren. Es ist so ein wunderschönes Schloss, nur leider viel zu überlaufen von Touristen. Wenn man durch die Räume des Schlosses läuft, wird man quasi nur noch vorwärts geschoben, aber ich finde, ein Besuch des Schlosses lohnt sich auf alle Fälle, schon alleine wegen der Parkanlagen.

Ihr solltet allerdings mindestens einen halben Tag für das Schloss und den Park einplanen, wobei man in einem halben Tag auch noch nicht alles gesehen hat.

Abends ging es für uns noch zur Sacré-Cœur. Ich kann euch echt nur empfehlen, abends dorthin zu fahren und das Flair dort zu genießen. Viele Leute saßen auf der Treppe, zwei Jugendliche haben gesungen und eine entspannte Atmosphäre lag in der Luft. Die Kirche von innen ist definitiv auch ein Muss! Es ist so schön von innen und ich finde es jetzt noch schade, dass man drinnen keine Fotos machen durfte. Ihr solltet allerdings vorsichtig sein, wenn ihr auf dem Weg zur Kirche seit, da dort sehr lästige Menschen auf euch warten, die euch gerne etwas an den Arm binden wollen und euch dafür teilweise sogar festhalten und es euch ohne euch zu fragen an euren Arm binden und euch dann dafür abzocken. Am besten ihr ignoriert die Rufe dieser Menschen und beeilt euch schnell weiter zu gehen.

Am nächsten Tag hieß es für uns schon wieder Abschied nehmen. Unser Zug zurück ging um 15:55 Uhr und unser Checkout aus dem Hotel war um 12. Also hatten wir noch etwas Zeit, eine Sehenswürdigkeit mehr zu erkunden und fuhren zur Saint-Eustache. Die Kirche liegt im 1. Arrangement und hätte ich früher gewusst, wie schön dieses Viertel ist, hätte ich mehr Zeit dafür eingeplant. Noch dazu kommt, dass es dort ein cooles Shoppingcenter gibt. Nämlich das Forum Les Halles. Dort gibt es Läden wie Zara, H&M, Esprit und mehr und man kann dort zu relativ normalen Preisen shoppen gehen. Anders war das in der Galerie Lafayette, die wir noch am selben Tag besucht haben, wo wir bei der Notre Dame waren. Dort kann man zwar auch günstige Sachen finden, aber das meiste ist schon relativ teuer. Aber was ihr bei der Galerie Lafayette auf jeden Fall machen solltet ist, in den 7. Stock fahren und die coole Aussicht von der Dachterrasse genießen!

Wenn ihr euch jetzt fragen solltet: Kann man überhaupt in der heutigen Zeit des Terrors noch nach Paris fahren dann lautet meine Antwort darauf ganz klar: Ja! Auch wenn ich zugeben muss, dass ich schon ein bisschen Angst hatte, nach Paris zu reisen und mir natürlich vorher meine Gedanken dazu gemacht habe, ich es aber trotz Angst gemacht habe, da ich mich nicht davon abhalten lassen möchte, irgendwohin zu reisen, wo ich schon immer gerne einmal hin wollte. Denn passieren kann heutzutage schließlich überall was und in Paris stehen so viele Soldaten und Polizisten, dass man sich dort einfach nur sicher fühlen kann. Wobei ich zugeben muss, dass man trotzdem also ich zumindest ein mulmiges Gefühl hatte zwischendurch gerade auch in dem Moment als der Platz an der Notre Dame geräumt wurde, aber wenn man so unterwegs ist vergisst man dieses Gefühl relativ schnell. Also, lasst euch von niemandem abhalten irgendwo hinzufahren und lebt eure Träume! (:

 

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Ljubljana – Ein Tagesausflug in die Hauptstadt Sloweniens

Slowenien. Ein kleines Land das auf der Balkanhalbinsel liegt und an Italien, Österreich, Ungarn, und Kroatien grenzt. Wenn ihr euch jetzt denkt, what the fuck, von Ljubljana hab ich noch nie etwas gehört, dann liegt das vielleicht daran, dass man selbst auf bekannten Reiseblogs häufig nichts davon zu lesen bekommt und viele, denke ich mal, dieses wundervolle Land einfach übersehen, was schade ist, da es einiges zu bieten hat. Auch wenn ich nur einen Tag in Sloweniens Hauptstadt war, hat sie mich auf den ersten Blick an direkt verzaubert, weshalb ich auf jeden Fall nochmal dorthin zurück kehren und euch einen Besuch der Stadt wärmstens ans Herz legen möchte.

Ich möchte euch mitnehmen auf einen kurzen Ausflug in die Stadt, dessen Name auf deutsch mit „die Geliebte“ übersetzt wird.

Die Sonne scheint warm auf meine Haut, während ich zum ersten Mal über die Tromostovje laufe, einer Brücke, die aus drei Brücken besteht.

Auf den Bildern erkennt man es nicht so gut, aber es sind drei Brücken die über den Fluss führen. Irgendwie ganz schön beeindruckend. Ich schlenderte über einer der drei Brücken und entdeckte natürlich sofort die Burg, die auf einem kleinen Hügel hoch über der Stadt thront. Doch bevor ich dort auf die Burg ging, wollte ich noch ein bisschen in der Stadt entlang schlendern. Es ging vorbei an total schönen Ständen, die an der Straßenseite aufgebaut waren, wo es tolle Souvenirs zu kaufen gab. Ich liebe es einfach, von jeder Stadt in der man war, ein Andenken mitzunehmen also kaufte ich mir eine wunderschöne, mit lila Blumen verzierte Glasschale, in die man ein Teelicht reinstellen kann. So hat man immer eine tolle Erinnerung.

Danach ging es ein bisschen an dem Fluss Ljubljanica entlang, vorbei an alten Häusern, Restaurants und immer im Blickfeld die Burg von Ljubljana.

Irgendwann hielt ich es dann natürlich nicht mehr aus und musste unbedingt hoch zur Burg. Ihr könnt entweder hoch laufen oder mit der Standseilbahn nach oben fahren. Vom Innenhof der Burg selbst habt ihr kaum eine gute Sicht über die Stadt, höchstens nur, wenn ihr oben ankommt und aus dem Fenster neben der Seilbahn schaut, weshalb ich euch empfehle für kleines extra Geld, nochmal auf den Turm der Burg zu gehen und von dort oben diese Aussicht zu genießen:

Nachdem die Burg ausführlich erkundet und die Aussicht genossen wurde, ging es für mich noch zur Drachenbrücke, eines der Stadtsymbole Ljubljanas. Man sagt, wenn man sich nicht mit einem Drachen auf der Drachenbrücke fotografieren gelassen hat, war man nie wirklich in Ljubljana. Irgendwie eine schöne Geschichte.

 

Mehr Bilder zu Ljubljana findet ihr hier:

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Ich hoffe ich konnte euch die Schönheit dieser Stadt ein bisschen näher bringen und vielleicht habt ihr ja jetzt eure Reiseliste um einen Punkt erweitert. =)

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Das erste Mal in München – Meine Eindrücke

Mittlerweile ist es schon ein paar Jährchen her, seit ich das letzte Mal in München war, doch die Erinnerungen an diese wunderschöne Stadt sind immer noch so frisch, als wäre ich erst gestern durch die Straßen der Landeshauptstadt Bayern’s geschlendert, weshalb ich euch meine Eindrücke von der Stadt nicht vorenthalten möchte.

Wenn wir an München denken, fällt uns oftmals zuerst das Oktoberfest ein, doch München hat viel mehr zu bieten als nur das Oktoberfest. In München herrscht irgendwie ein besonderes Flair, dass einen vergessen lässt, dass man sich in einer Stadt befindet, vor allem wenn man in einer der vielen Park’s entlang schlendert. Ich finde, das schafft kaum eine Stadt, aber München, ja München ist etwas besonderes.

Wir waren  damals für ein Wochenende dort und ich möchte euch gerne ein paar Inspirationen geben, wie ihr euren perfekten München Trip gestalten könnt.

Beginnen solltet ihr euren München Trip meiner Meinung nach erst einmal im Olympia Park. Dort steht der 291 Meter hohe Olympiaturm, von dem aus ihr einen wundervollen Blick über München habt und euch einen guten, ersten Überblick über die Stadt verschaffen könnt.

 

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Wenn ihr die Aussicht genossen habt, könnt ihr einen Abstecher in die Innenstadt machen und euch beispielsweise das Rathaus und die Theatinerkirche (es muss ja nicht immer die Frauenkirche sein) ansehen und euch einen kleinen Snack im berühmten Dallmayr Restaurant gönnen.

Wie ihr ja sicherlich schon mitbekommen habt, liebe ich Burgen und Schlösser, weshalb ein Besuch von Schloss Nymphenburg auch nicht fehlen sollte bei einem perfekten Münchentrip. Ich finde, dass Schloss lohnt sich auch, wenn man nicht so sehr auf Schlösser abfährt wie ich, allein schon für den Schlossgarten lohnt sich ein Abstecher dorthin.

München hat nicht nur das Oktoberfest, dass Schloss Nymphenburg und den Olympiaturm zu bieten, nein. In München kann man sich auch ein bisschen so fühlen, als wäre man in China, wenn man den chinesischen Turm im englischen Garten besucht. Man steht vor dem Turm, sieht ihn sich an und denkt einfach nicht daran, das man gerade in Deutschland ist und tut so als sei man in China.

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Und nun möchte ich zu dem krönenden Abschluss kommen, mit dem ihr euren Münchentripp wunderbar abschließen könnt. Dazu solltet ihr einfach den Bavaria Filmstudios einen Besuch abstatten. Hier könnt ihr viele Dinge bestaunen, die in bekannten Filmen und Serien als Kulisse dienten. Zum Beispiel könnt ihr die Rezeption des Hotels von Sturm der Liebe begutachten, den Bauwagen der wilden Hühner oder das Wikingerschiff von Wickie und die starken Männer.

Mein persönliches Highlight war ja ein waschechtes U-bott, dass man sogar von innen besichtigen konnte. Leider weiß ich nicht mehr genau, in welchem Film es gezeigt wurde, aber es ist schon ziemlich krass, wie eng es in so einem Ding ist.

Hach, München. Schön war es mit dir! Bis zum nächsten Mal und das soll meiner Meinung nach nicht mehr solange dauern, denn München ist einfach eine tolle Stadt, die man auf jeden Fall auch öfters besuchen kann!

 

 

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Was gibt es schöneres als einen Tag am Meer?

Okay, ich muss schon zugeben, dass es ein wenig anstrengend ist, nur für einen Tag ans Meer zu fahren und noch dazu nicht mit dem Auto sondern mit dem Bus dorthin zu reisen, aber ich finde, es lohnt sich trotzdem immer wieder, egal wie lange man nun unterwegs zum Meer ist. Es ist einfach wunderschön, wenn man am Zielort ankommt, den salzigen Geschmack der Meeresluft auf den Lippen schmeckt, die Möwen kreischen hört und dann endlich das Meer sieht. Da kann das Wetter noch so schlecht sein oder man kann noch so krank sein, am Meer geht es einem einfach automatisch besser. Und genau das habe ich letztes Wochenende wieder einmal bemerkt, als ich mit einer guten Freundin für einen Tag mit dem Bus nach Blankenberge, in Belgien, gefahren bin. Leider ging es mir an dem Tag nicht so gut und ich hätte beinah diesen Tagesausflug abgesagt, doch ich hatte mich die ganze Zeit schon so darauf gefreut, dass ich das nicht über mich bekommen habe und trotzdem mitgefahren bin. Die Busfahrt hin war nicht ganz so toll, wer fährt auch schon gerne 5 Stunden mit dem Bus durch die Gegend wenn es einem nicht gut geht, aber dafür ging es mir am Meer dann schon wieder ein bisschen besser. Leider hatten wir nicht so viel Glück mit dem Wetter, es hat fast den ganzen Tag nur durch geregnet. Wir kamen mittags gegen halb zwölf in Blankenberge an und gegen den späten Nachmittag hin wurde es dann etwas schöner. Natürlich genau dann, wenn wir wieder abreisen mussten. Wenigstens hatten wir noch anderthalb Stunden was vom schönen Wetter und konnten Blankenberge einmal mit Sonnenschein betrachten und nicht nur bei diesem trostlosen, grauen Regenwetter. Blankenberge an sich hat uns leider nicht so gut gefallen, nochmal würde ich dort nicht unbedingt hinfahren müssen bzw. wollen, aber der Strand war trotzdem ganz schön und das Meer natürlich auch. Und eigentlich ging es uns ja auch nur darum, einen schönen Tag am Meer zu verbringen und nochmal einen kleinen Tapetenwechsel zu haben und das haben wir ja gehabt. =)

Meine Eindrücke von Blankenberge:

 

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Die schönsten Ausflugsziele in Kassels Umgebung

Nicht nur Kassel hat einiges zu bieten, sondern auch die Umgebung um Kassel herum. Wenn ihr einige Tage in Kassel eingeplant habt, solltet ihr diese Ausflugsziele auf keinen Fall verpassen:

Der hohe Dörnberg und der Schreckenbergturm in Zierenberg

Der hohe Dörnberg ist ein 578,7  Meter hohe Hügel. Er liegt im Naturpark Habichtswald und zur Stadt Zierenberg. Wenn ihr den kurzen Anstieg auf den hohen Dörnberg hinter euch gebracht habt, werdet ihr mit einer wunderschönen Aussicht belohnt!

Und wenn ihr dann schon mal dort seit und ihr noch nicht müde seid, könnt ihr noch dem in der Nähe gelegenen Schreckenbergturm einen Besuch abstatten. Dieser ist 15,5 Meter hoch und liegt wunderschön mitten im Wald gelegen. Den Turm könnt ihr auch besteigen, allerdings solltet ihr dabei keine Platzangst haben, da es ziemlich eng ist auf den Stufen die nach oben führen. Für den das kein Problem ist, der bekommt auch hier wieder eine super tolle Aussicht zu Gesicht! Ihr könnt von dort oben nicht nur bis zum hohen Dörnberg gucken, sondern könnt euch auch einen Überblick über die Kleinstadt Zierenberg verschaffen.

 

Der Edersee

Ihr habt Lust auf Urlaubsfeeling? Auch das ist in Kassel kein Problem. Schnappt euch euer Auto oder euer Fahrrad und fahrt zum Edersee! Der Edersee ist der flächenmäßig zweit- und volumenmäßig drittgrößte Stausee in Deutschland und beherbergt ein kleines Geheimnis, dass ihr am besten sehen könnt, wenn das Wasser sehr niedrig ist. Denn im See, man glaubt es kaum, war einmal das zu Hause von 900 Menschen, die ihre Heimat aber leider verlassen mussten wegen der Überflutungen. Die Orte wurden dann am Edersee etwas weiter oberhalb neu aufgebaut. Reste der Ortschaften kann man heute noch bei Niedrigwasser sehen. Vom Schloss Waldeck aus könnt ihr dann Blick über den See schweifen lassen.

Der Stellbergsee

Und wenn ihr im Sommer in Kassel seit und gerne irgendwo schwimmen fahren wollt, wo es nicht all zu voll und wo es kostenlos ist, dann solltet ihr zum Stellbergsee fahren.

Der hohe Meißner und der Frau Holle Teich

Wandern könnt ihr hier in Nordhessen eigentlich überall. Aber einer der schönsten Orte, an denen ihr hier wandern könnt ist definitiv der hohe Meißner. Er ist 753,6 Meter hoch und liegt im Fulda-Werra Bergland. Beim hohen Meißner befindet sich auch der Frau Holle Teich, von wo aus ihr ebenfalls einige, ausgeschilderte Wanderungen unternehmen könnt. Oben auf dem hohen Meißner könnt ihr außerdem noch eine kleine Stärkung zu euch nehmen, denn dort befindet sich der Berggasthof hoher Meißner.

Melsungen

Wenn ihr von Fachwerkhäusern nicht genug bekommen könnt, dann seit ihr in Melsungen genau richtig. Melsungen ist eine Kleinstadt im Schwalm-Eder-Kreis und lädt zum bummeln, Eis essen und zum bestaunen der Fachwerkhäuser ein.

So das waren sie nun, meine schönsten Ausflugsziele in Kassels Umgebung. Wenn ihr auch noch einen heißen Tipp für mich habt, was ich mir oder auch die anderen Menschen auf dieser Welt hier nicht entgehen lassen sollten, dann schreibt es mir gerne in die Kommentare. =)

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Meine Tipps für die Documenta – Stadt Kassel

Kassel ist vor allem für die weltweit größte Ausstellung zeitgenössischer Kunst und dem Herkules, Kassels Wahrzeichen, bekannt. Doch Kassel hat viel mehr zu bieten als alle fünf Jahre mal die Documenta und den Herkules. Ich hätte nie gedacht, dass ich eine Region mal so lieben würde wie diese hier in Nordhessen. Seit bald 3 Jahren wohne ich nun hier in der Gegend und seit einem halben Jahr in Kassel und ich entdecke immer wieder tolle, neue Orte in der Stadt selbst und in der näheren Umgebung. In diesem Beitrag möchte ich euch einmal die schönsten Aussichtspunkte und Parks in Kassel vorstellen.

Auch wenn der Herkules der Besuchermagnet schlechthin ist, muss ich zugeben, dass ihr ihn euch auf keinen Fall entgehen lassen solltet, wenn ihr in Kassel seit. Denn von dort oben habt ihr eine tolle Sicht auf die Stadt und von Mai bis Oktober finden hier auch die berühmten Wasserspiele statt.

  

Wenn ihr allerdings einen Aussichtspunkt sucht, wo weniger los ist als beim Herkules, dann solltet ihr dem Bismarckturm einen Besuch abstatten. Diesen findet ihr am besten, wenn ihr in euer Navi die Adresse des China Garden Restaurants eingebt -> Konrad-Adenauer-Str. 42, 34132 Kassel. Neben dem Restaurant befindet sich der Parkplatz, auf dem ihr kostenlos parken könnt und wo dann ein schöner Waldweg zum Turm hochführt.

 

Einen weiteren tollen Aussichtspunkt könnt ihr auf dem Daspel, dem 260 Meter hohen Hausberg von Kassel-Harleshausen finden. Dort oben kann man schnell mal vergessen, dass man sich in einer Stadt befindet.

 

Einen super Blick auf die Südstadt von Kassel habt ihr vom Weinberg aus.

 

Und wenn ihr einfach nur mal chillen wollt und euch von den Strapazen der Aussichtspunkterklimmung erholen wollt, dann solltet ihr das in der Karlsaue tun. Hier könnt ihr vor dem Stadtschloss, der Orangerie auf einer großen Wiese oder auf einer der zahlreichen Bänke die überall rumstehen, einfach mal die Seele baumeln lassen und euch entspannen.

Und wenn ihr dann schon mal in der Karlsaue seit, solltet ihr unbedingt der Blumeninsel Siebenbergen noch einen Besuch abstatten. Der Eintritt kostet zwar 3 Euro aber diese 3 Euro bezahlt man echt gerne, wenn man sieht wie schön dort alles zurecht gemacht ist. Es lohnt sich wirklich! Ich hätte dort den ganzen Tag verweilen können. Die Öffnungszeiten sind von Dienstag bis Sonntag von 10-18 Uhr.

 

Auch schön ist das Schloss Schönfeld, dass direkt neben dem botanischem Garten liegt dem ihr dann in einem auch noch einen Besuch abstatten könntet. Ich war bisher allerdings nur im Winter dort, da man dort auch ganz gut spazieren gehen kann, wollte aber auch nochmal jetzt im Frühling hin, wenn es alles blüht. Deshalb kann ich euch jetzt leider nur Bilder vom botanischen Garten im Winter zeigen, aber Frühlingsbilder werden noch folgen. Der Eintritt in den botanischen Garten ist übrigens kostenlos.

Zum spazieren gehen eignet sich ebenfalls ganz gut der Dorothea – Viehmann – Park. Dieser liegt in einem für mein empfinden etwas ruhigeren Stadtteil von Kassel und es gibt dort einen Spielplatz für Kinder.

 

 

Manchmal lohnt es sich, auch mal die gewohnten Wege zu verlassen und auch mal abseits der üblichen Straßen einer Stadt die „Welt“ zu erkunden. So habe ich einen weiteren tollen Aussichtspunkt und einen Ort in Kassel gefunden, wo man sich genau wie auf dem Daspel auch nicht fühlt als wäre man in einer Stadt. Dazu musst ihr nur an der holländischen Straße Richtung Philippinenhöfer Weg fahren. Wenn ihr dort dann angekommen seit geht ihr einfach den Berg immer weiter hoch durch den Wald und schon bald habt ihr dann diese coole Aussicht auf den Kasseler Stadtteil Philippinenhof.

 

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Die schönsten Orte in der Eifel – Teil 1

Die Eifel ist ein Mittelgebirge in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen und wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, meine Heimat. Viele von euch denken bei dem Wort „Eifel“ bestimmt nur an den Nürburgring, schnelle Autos und Motorenlärm. Doch die Eifel hat weitaus mehr zu bieten als nur den Nürburgring und was das ist, möchte ich euch jetzt und in weiteren zwei Teilen meiner Eifelreihe einmal vorstellen.

Tipp 1: Die Burg Eltz in Wierschem

Die Burg Eltz gehört zu den bekanntesten Burgen deutschlands und kann ab April von 09:30 Uhr bis 17:30 Uhr besichtigt werden.

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Tipp 2:  Den Eifelblick „Hirschley“ am Rursee besuchen

Der Rursee lohnt sich meiner Meinung nach immer, egal ob zum wandern oder einfach nur zum erholen. Das Örtchen Rurberg eignet sich dazu perfekt und nebenbei bekommt man dort auch noch ein bisschen Urlaubsfeeling. Von Rurberg aus könnt ihr auch zum Hirschley starten, einem Aussichtspunkt mitten im Wald. Der Weg dorthin ist ausgeschildert und falls ihr doch eine Frage habt, könnt ihr in der Tourismusinformation nachfragen.

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Tipp 3: Die Stadtmauer in Bad Münstereifel erklimmen

Wenn ihr in Bad Münstereifel seit, solltet ihr euch die Stadtmauer nicht entgehen lassen. Von dort oben habt ihr außerdem eine tolle Sicht auf die Stadt und ich finde, es ist jedes mal ein Erlebnis, auf der Mauer entlang zu laufen.

Und wenn ihr noch ein bisschen wandern wollt, solltet ihr auf den Michelsberg bei Mahlberg fahren. Dieser Eifelblick liegt nicht weit entfernt von Bad Münstereifel und ihr könnt auf einem Rundwanderweg einmal um den Michelsberg rumlaufen. Außerdem könnt ihr dort oben noch einen Abstecher zum Kapellchen machen, dass sich oben auf dem Berg befindet. Leider hat man von dem Kapellchen aus nicht so eine gute Sicht wie unten auf dem Wanderweg, da alles mit Bäumen zugewachsen ist, aber ich finde solche Kapellen irgendwie immer schön weshalb es sich meiner Meinung nach trotzdem lohnt dorthin zu laufen.

Tipp 4: Mein vierter Tipp führt euch noch nach Alendorf, in die Nähe von dem Eifelörtchen Blankenheim. Dort gibt es einen weiteren, tollen Eifelblick von wo aus ihr eine schöne Sicht auf Alendorf habt. Und wenn ihr schon mal in der Nähe von Blankenheim seit, könnt ihr auch noch ein wenig dort auf Erkundungstour gehen. Es lohnt sich!

Und wenn ihr euch jetzt fragt, was diese Eifelblicke sind von denen ich die ganze Zeit geredet habe und was ihr euch sicher auch schon denken könnt, kommt hier nochmal eine kleine Erklärung dazu bzw. eine Verlinkung zu der Seite, auf der ihr noch ne Menge weitere Eifelblicke finden könnt: eifel-blicke.de

Tipp 5: Ein Spaziergang durch die Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz

Wenn ihr in der Eifel unterwegs seit, gehört meiner Meinung nach ein Tagesausflug in die Vulkaneifel definitiv auf eure To-Do-Liste. Eure Wanderung könnt ihr zum Beispiel am Gemündener Maar starten und von dort aus zum Dronketurm wandern und dort die Aussicht auf die Vulkaneifel genießen. Wenn ihr Glück habt, könnt ihr auf der Weide am Turm auch noch ein paar Ziegen streicheln, die dort oben zum grasen stehen. Außerdem gibt es dort die berühmte Maarschaukel auf der ihr euch eine Weile ausruhen könnt. Wenn ihr dann noch weiter laufen wollt, könnt ihr noch zum Weinfelder Maar gehen und die schöne, kleine Kapelle besuchen an der ihr dann ganz automatisch vorbei kommt. Wen die Beine dann noch weiter tragen wollen, der kann noch einen Abstecher zum Schalkenmehrener Maar machen und zum ich nenn es einfach mal Gipfelkreuz laufen von wo aus man eine super Aussicht auf das Schalkenmehrener Maar hat.

 

Tipp 6: Das Städtchen Monschau besuchen

Wer Fachwerkhäuser und verwinkelte Gassen mag ist in Monschau genau richtig. Hier kann man nicht nur schön durch die Stadt schlendern, sondern auch eine kleine Stadtrundfahrt mit der Monschauer Stadtbahn machen. Den schönsten Blick auf die Stadt hat man vom Eifelblick Kierberg, der auf einer Höhe von 450 Metern über dem Meeresspiegel liegt.

 

Tipp 7: Das Kloster Maria Laach besuchen und einen Spaziergang um den See machen

Auch wenn sich jetzt viele wohl denken werden, wieso um alles in der Welt sollte ich mir ein Kloster angucken fahren, kann ich nur sagen: Weil es sich lohnt!! Nicht nur, weil das Kloster jede Menge eigene Produkte zum Verkauf anbietet, sondern auch weil es wie ich finde, einer der schönsten Kloster ist die es gibt. Die Lage direkt am See trägt dazu sicherlich auch seinen Teil bei und es lohnt sich, einen kleinen oder aber auch einen großen Spaziergang am See zu unternehmen.

 

Tipp 8: Das Beste kommt ja bekanntlich immer zum Schluss und deshalb führt euch mein letzter Tipp in diesem Beitrag auch in das kleine Dörfchen Floisdorf zu der Hubertuskapelle. Ja ihr lest richtig, schon wieder etwas, dass mit Kirche und Gott zu tun hat, aber manchmal sind diese Orte meiner Meinung nach einfach empfehlenswert. Ihr werdet es selbst merken, die Hubertuskapelle strahlt etwas besonderes, etwas magisches aus. Etwas, dass einen immer wieder zu ihr zurück kommen lässt. Wenn ihr mich nach meinem Lieblingsplatz in der Eifel fragen würdet, würde ich euch definitiv von diesem einzigartigen Ort erzählen. Die Hubertuskapelle liegt außerdem auf dem Tötschberg, weshalb ihr von dort oben auch eine super Aussicht genießen könnt.

 

 

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